3 Wochen 05. - 26. Mai 2014 Pionierreise | Fotosafari | Kasachstan Saiga-Antilope, Isabell-Braunbär, Vogel- und Landschaftsfotografie Viele Fotografen werden erst einmal mit dem Land Kasachstan nicht viel in Verbindung bringen. Und doch ist es das neuntgrößte Land und zugleich der größte Binnenstaat der Erde und hat nur knapp 17 Millionen Einwohner. Das Land besteht zu 44% aus Wüsten, zu 14% aus Halbwüsten und zu 26% aus Steppen. Im Norden grenzt Kasachstan an Russland, im Osten an die Mongolei und China, im Süden an Kirgisistan, Usbekistan und Turkmenistan und im Westen ans Kaspische Meer und wiederum an Russland. Die Fauna und Flora ist sehr abwechslungsreich. In Kasachstan leben ca. 155 Säugetier- und 480 Vogelarten. Nach der Perestroika des politischen und wirtschaftlichen Systems der Sowjetunion geriet auch Kasachstan in eine schwere Krise. Seit 20 Jahren ist Kasachstan nun unabhängig.Viele Gebiete, die zu sowjetischen Zeiten intensiv landwirtschaftlich genutzt wurden, kehren jetzt in den natürlichen Kreislauf zurück. Das Hauptziel meiner Fotoreise ist das Ökosystem der weiten Steppe Kasachstans. Hier befindet sich das Kreuz der Zugvögel. 480 verschiedene Vogelarten und 155 verschiedene Säugetierarten zählt Kasachstan. Für Ornithologen ein Paradies. Adler, Bussarde, Falken, Kraniche, Steppenkiebitz, den Wermutregenpfeifer, verschiedene Trappenarten, den Jungfernkranich und die Mohrenlerche, Ibisse, Kragentrappen, Enten, Schwalben, Flamingos, Reiher sind nur einige der hier anzutreffenden Arten. Hier ist aber auch das Schutzgebiet der scheuen Saiga-Antilopen. Zogen vor 20 Jahren noch ca. 1 Millionen Saigas durch die Steppe, so sank die Zahl durch Jagd und Verkauf der Hörner an China rasch auf 20.000. Nunmehr wird ihre Zahl wieder auf 70.000 geschätzt. Saiga-Antilopen sind in etwa so groß wie Rehe. Sie sehen nicht so elegant, sondern eher drollig aus, haben einen scheinbar zu groß geratenen Kopf und eine Rüsselnase. Im Mai ist die Zeit des Kalbens gekommen. Jetzt im Frühjahr bekommen sie ihre Jungen, die häufig am Tage in der Steppe "herumliegen". Das Muttertier ist auf Nahrungssuche und lässt das Junge stundenlang allein. Diese Zeit ist die beste, die selten gewordenen Tiere zu beobachten und zu fotografieren. Und danach geht es ins Gebirge zu den Braunbären, den Isabell-Braunbären. Er ist gut zu beobachten und soll auch gut zu fotografieren sein. Es ist die weltweit kleinste Rasse des Braunbären und hat eine hellgraue bis rahmgelbe Fellfärbung und hat häufig eine weiß gefärbte Halskrause. Mit der Planung der Fotosafari stehe ich noch am Anfang. Ohne gute Kontakte in Kasachstan wäre eine solche Safari von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Ich glaube aber, dass sich die Mühe lohnt und ich möchte es probieren. Diese Fotosafari ist für Natur- und Tierfotografen gedacht, die auch bereit sind, zu improvisieren und ggf. einige Entbehrungen unterwegs hinzunehmen. Denn touristisch ist das zu besuchende Gebiet bisher gar nicht erschlossen. Dafür lernt man als Geschenk freundliche und hilfsbereite Menschen und eine unberührte Natur kennen. Kasachstan ist politisch stabil. Mit Unruhen ist nicht zu rechnen und die Kriminalitätsrate geht gegen Null. Wer ernsthaftes Interesse hat, diese Reise zu begleiten, möge sich bei mir melden. Es werden maximal 8 Fotografen teilnehmen, die verteilt in 2 Allradbussen mit einem deutschsprachigen Reiseführer, der das Land, die Leute und die Natur bestens kennt und vielleicht auch mit einem Vogelkundler unterwegs sein werden. Die Kosten können noch nicht für 2 Jahre im Voraus abgeschätzt werden. Ich denke aber, dass der Gesamtpreis die 4000 - 4500 €-Grenze incl. Flug für 3 Wochen und Vollverpflegung nicht überschreiten wird. Meine Email-Adresse